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Offenes Forum EU-Regelungen Beleuchtung

Worum geht es?

Ausgangslage
Derzeit gibt es vier EG- und EU-Regelungen zur Beleuchtung. Drei zur umweltgerechten Produktgestaltung – mit Anforderungen an die Stromeffizienz, an weitere Gebrauchseigenschaften wie beispielsweise die Lebensdauer sowie Vorgaben zu Informationen, die auf der Lampe und/oder Verpackung und/oder im Netz zu machen sind – sowie eine zur Energieverbrauchskennzeichnung mit derzeit den Klassen A++ bis E.

Die Pläne der EU-Kommission
Die EU-Kommission arbeitet daran, die Regelungen neu zu formulieren. Dafür sollen die Verordnungen zur umweltgerechten Produktgestaltung zusammengefasst und das Anforderungsniveau neu festgelegt werden. Auch die Energieverbrauchskennzeichnung soll überarbeitet werden. Nachdem die Kommission im November 2015 einen Erstentwurf vorgelegt hatte, gibt es seit November 2017 neue Entwürfe. Nach den Plänen der EU-Kommission sollen die neuen Verordnungen im Laufe des Jahres 2018 verabschiedet werden.

Die Position Deutschlands
Bei den Beratungen auf EU-Ebene wird Deutschland durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesumweltministerium (BMUB) vertreten. Das Umweltbundesamt (UBA) berät hierbei das BMUB und das BMWi, das außerdem von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) unterstützt wird.

Das Offene Forum EU-Regelungen Beleuchtung
Der Kreis derjenigen, die von der neuen Regelung betroffen sein werden, ist sehr groß; ebenso die Komplexität der betroffenen Lichtanwendungen. Deshalb strebt das UBA eine breite und offene Diskussion mit und unter den Betroffenen an;  das Wissen der Fachleute und die Bedürfnisse der Anwender sollen so bei der Neuformulierung berücksichtigt werden können. Dafür hat das UBA das »Offene Forum EU-Regelungen zur Beleuchtung« eingerichtet: Interessierte können sich unter anderem über die Regelungsvorschläge informieren und die Stellungnahmen verschiedener Interessensgruppen einsehen. Zur Orientierung gibt es auch eine Übersicht über alle hier zur Verfügung gestellten Texte. Kenntnisse und Einschätzungen von Fachleuten können durch die Teilnahme an einer Online-Befragung in die Fachdebatte gegeben werden und es besteht die Möglichkeit für die Beteiligung an Fachgesprächen. Wer über das weitere Geschehen auf dem laufenden gehalten werden möchten, kann sich in den Email-Verteiler des Umweltbundesamts aufnehmen lassen.

Interessierte können sich an der Diskussion durch die Teilnahme an Fachgesprächen beteiligen.